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Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865

Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865 - Männerchor

Chronik der Liedertafel Harmonie - 1865 - 1985

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Die Geschichte der Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865

1865
Gründung der Liedertafel im "Wriedehaus", Auedeich 24. Das Haus steht noch heute und wurde vor Jahren renoviert.
Eine Metalltafel an der Frontseite verweist auf die Liedertafel "Harmonie".

1866
Es entstand das erste und älteste Gruppenfoto der "Harmonie".
1890 Am 22. Oktober feierte die "Harmonie" das 25jährige Jubiläum der Liedertafel.
Wir hatten hierzu die hiesigen Gesangvereine Germania, den Gemischten Chor Frohsinn, sowie den Moorburger Ges.Verein eingeladen und alle sind erschienen.

1914
August - Nach der Kriegserklärung wurde in der ersten Zeit nicht mehr gesungen, denn was war nicht gestört worden. Es mussten sich mehrere Sangesbrüder in den Mobilmachungstagen dem Kaiser stellen.
Oktober - Unser ganzes Vermögen der Kasse, 1200 Mark und unsere Karpfengroschen, 38 Mark, haben wir sofort am Anfang des Krieges an das Rote Kreuz abgegeben.

1915
das 50jährige Vereinsjubiläum fällt wegen des Krieges aus.

1915-1918
Die Vereinstätigkeit ruhte kriegsbedingt.
Erst im Dezember 1918 begannen wieder die regelmäßigen Gesangsabende.

1923
Es herrscht Inflation.
Die Mark stürzte ins Bodenlose.
Im Sept. kostete ein Pfund Brot noch 118.000 Mark.
Bereits im Okt. stieg der Brotpreis auf 800 Millionen Mark. Am 16. Okt. feierten wir unser teuerstes Stiftungsfest.
Man sah den Wirt (Willi Harms - Elbhalle) am nächsten Morgen mit der Aktenmappe nach Hamburg fahren, damit er sein Geld wieder los würde.
Acht Tage später konnte er sich dafür gerade noch ein Schinkenbutterbrot kaufen.

1933
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Auf Grund der hieraus resultierenden neuen Gesetze, mußte uns unser Dirigent Franz Volkmann am 2.8.1933 verlassen.
Vor seiner Entlassung wird er noch wegen seiner Verdienste um die Harmonie zum Ehrenmitglied ernannt.
An seine Stelle tritt Jonni Simonsen.

1934
Ein neuer Vorstand darf nach den Vorschriften des "Kampfbundes für deutsche Kultur" nicht gewählt werden, also bleibt es beim alten Vorstand.
Der 1. Vorsitzende derzeit war Nicolaus Salz.

1935
Da Nicolaus Salz seinen Abschied nimmt, kommt es doch zu Neuwahlen.
Gewählt wird Peter Peters, der dann das Amt des 1. Vorsitzenden bis einschließlich 1938 wahrnimmt.

1939-1947
Der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September unterbindet jedes Vereinsleben.

1940
Aus Kriegsgründen kann das 75jährige Vereinsjubiläum nicht gefeiert werden.
Aus der Anlage zum Protokoll des Jahres 1950 wird deshalb besonders die Absicht deutlich, dem 85. Geburtstag der "Harmonie" einen Rahmen zu geben, der dem 75sten angemessen gewesen wäre.

1947
Am 6. Mai fanden sich 20 Sänger im neuen Vereinslokal "Gasthaus zur Erholung" ein und sangen unter ihrem neuen Dirigenten Ernst Buhk: "Nun leb' wohl, du kleine Gasse".
Es war ein Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg.
Singen und harmonische Geselligkeit brachten dem Chor in den sonst noch erlebnisarmen Folgejahren viele neue Sänger.
Schon 1950 gehörten der "Harmonie" 58 aktive, 51 passive, insgesamt wieder 117 Mitglieder an.
Singabende, Frühjahrs- und Herbstbälle und die Sommerausfahrten waren stets außerordentlich gut besucht.
Der 1. Vorsitzende nach diesem Neubeginn ist Nicolaus Salz.

1950
Am 21.10.50: "In der festlich geschmückten Elbhalle fanden sich am Sonnabend Gäste und Mitglieder der Liedertafel "Harmonie" mit ihren Angehörigen ein, um das 85. Gründungsfest des Vereins zu feiern.
Nach dem vom Chor der "Harmonie" (so die Presse) meisterhaft vorgetragenen "Sängergruß" und Beethovens "Die Himmel rühmen" ergriff der 1. Vorsitzende Albertus Kröger das Wort.

1952
Seit 1952 führt die Liedertafel "Harmonie" eine Bilderchronik.
Neben der schriftlichen Dokumentation allen Vereinsgeschehens zeigen seither Fotos Begebenheiten, Menschen, Sangesbrüder und ihre Frauen in ihren Beziehungen zur "Harmonie".

1960
Die Mitgliederzahl setzt sich wie folgt zusammen: 2 Ehrenmitglieder, 52 aktive u. 87 passive Sangesbrüder.
Total 141 Mitglieder.

1962
Die große Flut brachte Tod und Verderben.
Das Wasser kannte kein Erbarmen.
Seit Mitternacht überströmten in Finkenwerder die Wassermassen die Deichkronen.
Das gesamte Binnenland stand unter Wasser.
Völlig isoliert in der unendlichen Wasserwüste war Finkenwerder wieder zur Insel geworden.
Über 300 Menschen in Hamburg mussten ihr Leben lassen.
Die Liedertafel hat seit Mitte 1960 freundschaftliche Bindungen zum "Männer-Turn-Gesangverein Concordia" in Eisdorf/Harz.
Hierzu eine Eintragung im Vereinsprotokoll: "Am Sonntag, dem 25. Febr., wurde unserem Verein eine große Freude zuteil, denn unser Patenverein aus Eisdorf war mit einer Abordnung in Finkenwerder, um Hilfe anzubieten.

1965
Die "Harmonie" ist 100 Jahre alt.
Bereits 1964 sind die Planungen für dieses Jubiläum angelaufen.
Seit 1960 werden aus erhöhten Beiträgen Gelder für die Beschaffung eines neuen Banners und zur Kostendeckung zurückgelegt.
1965 sollte das "große Jahr" der Harmonie werden.
Nur wenige Vereine können ein solch stolzes Jubiläum feiern.
Eintragung in unserer Chronik vom 30. Mai: 14 befreundete Vereine sind bei uns zu Gast.
Festlich waren die Straßen der Elbinsel geschmückt.
Die Elbhalle selbst glänzte in festlicher Dekoration.
Nach der "Hymne an die Musik", gesungen von der "Harmonie" unter ihrem Dirigenten Ernst Buhk, erteilte der 1. Vorsitzende des Vereins, Adolf Kröger, seinen gespannt lauschenden Zuhörern "Geschichtsunterricht".
Während des Festaktes stellte die "Harmonie" den eigenen Mitgliedern und den anwesenden 14 befreundeten Vereinen das neue Vereinsbanner vor.

1965
Sangesbruder Werner Marquart stellt sich als Ersatzdirigent zur Verfügung, und ist bis 2017!

1968
Der TuS Finkenwerder feiert sein 75jähriges Bestehen.
Beim Festakt in der Gorch-Fock-Halle und beim Festessen in der Elbhalle ist die "Harmonie" vertreten.

1970
Die Mitgliederanzahl setzt sich wie folgt zusammen: 3 Ehrenmitglieder, 50 aktive u.103 passive Sangesbrüder.
Total: 156 Mitglieder.

1973
Auf Einladung unseres Bundespräsidenten Herrn Heinemann reisten unsere Sangesbrüder Amandus Marquart und Theodor Simonsen nach Mainz, um dort die langerhoffte "Zelterplakette" in Empfang zu nehmen.
Aber symbolisch für alle Vereine wurde sie nur zweien ausgehändigt.
Den anderen Vereine wird sie durch die Kulturministerien/Kultursenator ausgehändigt.
Am 28. Mai wurde der "Harmonie" die Plakette und eine Urkunde in der Behörde für Wissenschaft und Kunst durch Herrn Senator Philipp ausgehändigt.
Hervorzuheben sei noch die Mühe und Arbeit unserer Sangesbrüder Werner Marquart und Hinrich Woldmann, deren Einsatz zur Verleihung der Plakette geführt hat.
Was ist die Zelterplakette?
Karl Friedrich Zelter, Musiker (11.12.1758 - 15.5.1832), seit 1800 Leiter der Berliner Singakademie.
Am 7.8.1956 wurde vom Bundespräsidenten die Zelterplakette für Verdienste um die Pflege des Chorgesangs und des Volkslieds gestiftet.

1975
Auf der Generalversammlung wurde beschlossen, den monatlichen Beitrag von DM 3,00 auf DM 4,00 zu erhöhen. Die letzte Beitragserhöhung war 1965.

1976
Nach 18 Jahren als Kassierer legt unser Sangesbruder Theodor Simonsen sein Amt nieder.
Neuer Kassenwart wird Sangesbruder Uwe Fock.

1979
Interessant ist eine Chronikeintragung vom 8. Mai: Um bei unseren Liedvorträgen anlässlich der "Finkenwerder Woche" stimmfähig zu sein wird beschlossen, die Francoper zur Verstärkung einzuladen.

1980
Die Mitgliederanzahl setzt sich wie nachstehend zusammen: 5 Ehrenmitglieder, 42 aktive und 93 passive Sangesbrüder.
Total: 140 Mitglieder.
Auf der Generalversammlung wird die allgemein geringe Beteiligung an den Übungsabenden moniert.
Der monatliche Beitrag wird nach langer Diskussion auf DM 5,00 erhöht.
Zum Thema, wie kann man passive Sangesbrüder als aktive gewinnen, sagt Sangesbruder Ernst Wagner: "Ich lade alle aktiven und passiven Sangesbrüder zu einem Matjesessen ein, um dann Passive anzusprechen und sie zum Singen zu gewinnen".
Am 22. Januar verstarb unser langjähriger Dirigent Ernst Buhk.
Wir haben damit einen Dirigenten verloren, der 33 Jahre lang das musikalische Geschick der "Harmonie" bestimmte.
Durch seinen Einsatz und sein Können hat er sich um die Liedertafel "Harmonie" verdient gemacht.
Auszug aus unserer Chronik vom 26. Februar: "Unser Suchen nach einem neuen Dirigenten hat Erfolg gehabt. Peter Schuldt, Sohn unseres Sangesbruders Julius Schuldt, will es mit der "Harmonie" versuchen".
Auszug vom 18. März: "Die Harmonie veranstaltet das 1. Matjesessen. Hein Kröger sang das Matjeslied"

1982
Am 12. Juni veranstalteten die unteren Herrenklassen des TuS Finkenwerder ein Fußballturnier um den Peter-Külper-Pokal, Die "Harmonie" nimmt das erste Mal, als "Promi-Mannschaft", an diesem Turnier teil.

1984
Die Finkenwerder Chöre treffen sich in der evangelischen Kirche zum Erntedankfestsingen.
Dieses Konzert fand sehr großen Anklang.

1985
Besuch der Harzer Freunde zu unserem "verlängerten Singabend"

Die ausführliche Chronik der Liedertafel Harmonie gibt es auch als Buch.

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Kontakt

Claus Zapp
Ploot 8
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E-Mail - clauszapp@aol.de
Tel. - 040-7434768
Mobil - 0173-9918855