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Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865

Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865 - Männerchor

Konzertbericht der Liedertafel Harmonie - Musicals, Movies und Schlager - 2012

Konzertbericht 10. und 11 November 2012

Es gibt Momente im Leben, wo man laut loslachen muss, obwohl man es eigentlich gar nicht will.
Es sind diese Momente, wo jemand etwas völlig steif und ernst und fest behauptet und alle anderen wissen: Das hält er nicht ein! So erging es der Harmonie mit ihrem Dirigenten Peter Schuldt.
Wie jedes Jahr.
Während unserer Generalprobe behauptete Peter steif und ernst: So wie wir das Programm heute geübt haben, wird es auch stattfinden!, was zu einigen Prustern unsererseits führte.
Wir als Harmonie sind es ja gewohnt, dass Peter im letzten Moment das Programm ändert, doch dass er das während des Konzertes macht, war sogar für uns neu!
Aber dazu später mehr.

Wir können nur so gut sein, wie es der Zuspruch seitens des Publikums zulässt, doch diesmal wurden unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.
Während am Samstag erfahrungsgemäß noch einige Restplätze frei waren, kamen am Sonntag so viele Zuschauer, dass die Kirche buchstäblich bis unters Dach ausverkauft war und aus allen Nähten platzte und Extrastühle herangeschafft werden mussten.

Dementsprechend war die Erwartungshaltung der Zuschauer, doch können wir mit Fug und Recht behaupten, wir haben auch diesmal das Publikum mit unserem Programm, welches das Motto Musicals, Movies und Schlager trug, erstklassig unterhalten, denn wie jedes Jahr schreiben wir in unserem Konzept ganz gross, dass wir uns immer neu erfinden und eine Vielfalt an musikalischen Leckerbissen bieten, die ihresgleichen für zwei Handvoll Euros sucht.

Am Anfang des Jahres rauchten die Köpfe des Liederausschusses und des Dirigenten, mit welchem Motto wir im Herbstkonzert die Besucher überraschen könnten.
Und wie jedes Jahr kam unser Dirigent Peter auf ein tolles Konzertkonzept: Wie wäre es, wenn wir mal etwas völlig Neues gestalten, nämlich Musicals!
Wir sind doch mit Hamburg die Musicalhauptstadt – warum sollten wir nicht auch mal solch ein Konzert mit gestalten…

Gesagt, getan.

Der Liederausschuss und Peter überlegten, welche Lieder in dieses Konzept passen würden und wurden recht schnell fündig.
Nachdem die Liederauswahl feststand, mussten wir uns, nach einem halben Jahr Üben, eingestehen, dass wir nicht alles, was wir uns vorgenommen hatten, umsetzen konnten, da uns dann doch letztendlich die Zeit fehlte.
Also beschränkten wir uns auf die wenigen neu einstudierten Lieder und trafen damit den Geschmack der Zuhörer.

Auch in diesem Jahr luden wir Interpreten ein, die sich förmlich in das Herz der Finkenwerder Bevölkerung mit ihrem erfrischenden Gesang spielten: Michael Graham, ein unglaublich sympathischer irischer Sänger, der erfolgreich in seiner zweiten Heimat – Gran Canaria - seinen Lebensunterhalt mit dem Gesang bestreitet und bereits vor sechs Jahren mit der Harmonie zusammen ein Konzert auf Finkenwerder bestritt.
Und mit Ute Hatzel , Sängerin, Geigerin und ständiges Mitglied unseres treuen Orchesters.
Zusätzlich luden wir die Wilhelmsburger Inseldeerns ein, welche es in ihrem fünfjährigen Bestehen unter der Leitung ihrer Dirigentin Suely Lauar geschafft hatten, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen, als die Harmonie in ihrem fast 150jährigen Vorhandensein. Inas Nacht sei hier nur mal am Rande als Beispiel genannt.

Traditionell eröffnete die Harmonie das Konzert mit Sünn in de Seils .
Dieses Lied hat weder etwas mit Musicals, Movies oder auch mit Schlagern zu tun, sondern mit Tradition.
Tradition ist es nun mal für uns, sämtliche Auftritte mit Sünn in de Seils zu eröffnen.

Doch dann präsentierte die Harmonie ihre bekannten und neu einstudierten Lieder und überraschte das Publikum – wie jedes Jahr, angefangen mit einem Song von Hannes Wader und Konstantin Wecker : Gut wieder hier zu sein .
Solisten: Bodo Fischer, Norbert Friedrichs und Jarl-Heinz Kielhorn. Es folgten: Mich trägt ein Traum – Original I have a dream von Abba (Musical Mama Mia), Island in the sun , hervorragend interpretiert von unseren Solisten Detlef Rubeni und Claus Zapp und den Schauder erzeugenden Song Conquest of Paradise von Vangelis aus dem Film 1492

Auch Arco Baleno überzeugten mit ihrer Darbietung der Lieder Everything i do von Bryan Adams und Consider Yourself aus dem Musical Oliver .

Doch danach folgte Gesang mit Gänsehautgarantie:
Was die Inseldeerns danach auf die Bühne brachten, ist unbeschreiblich: Deren Interpretation aus diversen Musicals wie Somewhere aus der West Side Story oder Memo-ries aus Cats konnte selbst einen hart gesottenen Sanges-bruder der Harmonie zu einem feuchten Auge verleiten.
Auch die Lieder Gott deine Kinder aus dem Film Notre Dame und Hallelujah aus dem Film Shrek berührten das Publikum ungemein.

Danach schloss die Harmonie mit den Liedern: Der Himmel geht über allen auf, Über den Wolken, von Reinhard Mey , vorgetragen von dem singendem Heißluft-ballon Heiko Feske (Ich darf das von mir behaupten, denn schließlich bin ich auch der Verfasser dieser Zeilen!), sowie von unserem singenden Plüschkopf Claus Zapp , der eine hervorragende Version des Filmklassikers: Westwärts zieht der Wind (Wandring Star) zum Besten gab und Lee Marvin alle Ehre machte.

Und da wären wir mal wieder am Anfang unserer Geschich-te. Wenn jemand kurzfristig das Programm ändert, dann ist es unser Peter.
Er machte aus Wandring Star eine unange-kündigte Langversion, die uns alle etwas überraschte, denn schließlich war es so nicht abgesprochen.
Und somit bekommt uns Peter den Goldenen Improvisations-talent- Orden verliehen, zumal eine kurzfristige Änderung des Programmes meist vor dem eigentlichen Auftritt erfolgen sollte und nicht während des Programms!
Aber selbst wir sind nie vor Überraschungen gefeit und müssen selbst während des Ablaufes des Programmes auf Änderungen eingehen können.
Das macht uns flexibel und hält uns geistig fit (sagt Peter), was uns aber nicht immer gelingt!

Zur Pause ging es in den gut besuchten Aufenthaltsraum, der kurzfristig wegen Überfüllung geschlossen werden musste. So wurde aus einer Küchenschlacht eine regelrechte Kuchenschlacht!
Mit solch einem Andrang hatten die Harmoniefrauen (übrigens haben alle ehren-amtlich gearbeitet und selbstgebackenen Kuchen beigesteuert) nicht gerechnet.
Auch aus dem Umfeld der Harmonie kamen Kuchenspenden.
Daüfr hier noch einmal herzlicher Dank!

Nach der Stärkung ging es nahtlos in den zweiten Teil, welcher mit dem Kanon Der Himmel geht über allen auf, eröffnet wurde, obwohl weder das Publikum, noch alle Sangesbrüder komplett anwesend waren.

Danach folgte ein Udo Jürgens – Spezial: Heiko Feske (das bin ich) sang Ich war noch niemals in New York, es folgte: Griechischer Wein und Mit 66 Jahren, wobei der Text eigentlich mit 88 Jahren hätte heißen müssen, da viele unserer Sangesbrüder die 66 Jahre erreicht und über-schritten haben und das erleben, was Udo mit seinem Song erreichen wollte.
Sie sind nicht nur am Leben, sondern sie zeigen es!

Der irische Sänger Michael Graham bewies, warum irische Sänger auf der ganzen Welt zuhause sind.
Durch Stimm-gewalt beeindruckte er das Publikum mit den Liedern You'll never walk alone, The Rose und I dreamed a dream.
Michael überzeugte einige Sangesbrüder, dass sie doch etwas für ihre Stimme tun sollten und hielt eine runde rote Dose mit Lutschpastillen hin, welche wir gerne um deren Inhalt erleichterten.
Die kaufe ich jedes Mal, wenn ich in Deutschland bin – der Inhalt erinnert mich an Zuhause. Sie sehen genauso aus wie das, was wir in Irland zur Genüge haben: Nämlich Sheepshit (zu Deutsch: Schafscheiße!)
Nachdem uns das Bonbon fast im Halse stecken blieb, beschwichtigte Michael uns: Nein, nein, die sehen zwar so aus wie Sheepshit, aber sie schmecken nicht so!
In dem Moment sah er meinen zweifelnden Blick, der aussagte, woher er denn wisse, wie Sheepshit schmeckt.
Michael konnte meinen Blick richtig interpretieren und antwortete: Ich weiß wie das schmeckt, mein großer Bruder hat sie mir damals in den Hals geschoben!
Das hat seine Sangeskünste aber keineswegs eingeschränkt.
Im Gegenteil, Sheepshit scheint wirklich gut für die Stimme zu sein. Michael konnte in allen Belangen überzeugen!

Nach Michael konnten die Inseldeerns auch wiederum mit einigen Schlagermedleys und einer Eigeninterpretation von Santiano das Publikum auf ihre Seite ziehen – es gab Standing Ovations.
Zuletzt sangen wir von der Harmonie: Dir gehört mein Herz aus dem Musical Tarzan und die heimliche Finkenwerder Nationalhymne: Finkenwerder Wasserturm.

Zum Schluss überzeugten wir jeden letzten Zweifler, was ein gemischter Chor ausmachen kann, indem wir zusammen mit den Inseldeerns In Hamburg sagt man Tschüß (Solo: Jan-Henning Körner und Uwe Hansen) sangen.
Auch eine Zugabe war unausweichlich. Aber dann hatte Kurt seinen Auftritt, indem er kurz und bündig einen angeneh-men Heimweg wünschte.

Fazit:
Inseldeern trifft Inselbärn, eine gelungene Mischung!

Eine der aufgefangenen Stimmen nach dem Konzert sagte: Ich komme schon seit vielen Jahren in eure Konzerte, doch wisst ihr Euch von Jahr zu Jahr immer mehr zu steigern.
Toll, Eure Entwicklung mit zu erleben!
Dies war bis jetzt mit Abstand Euer bestes Konzert! Dazu sei gesagt: Wir sind stets bemüht, unser vorheriges Konzert zu toppen.
Und solange ihr, liebes Publikum, uns weiterhin treu zur Seite steht, werden wir darin einen Ansporn sehen, uns weiterhin im Positiven zu entwickeln und Euch auch in den nächsten Jahren mit neuen Ideen zu überraschen!

Danksagungen gehen an:
Den Mann, der uns das alles ermöglicht hat: Play it again, Peter Schuldt

Das Salon-Orchester:
Marco Czech, Akkordeon
Amerouche Kessi, Gitarre
Claudia Fischer, Gitarre/Flöte
Bettina Schuldt, Geige
Ute Hatzel, Geige/Gesang
Manuel Hansen, Percussion

Licht:
Harry Beecken

Ton:
Timo Czech

Moderation:
Altbürgremeister Uwe Hansen

Den Ordernsschwestern der Karmelszelle, die uns erst den Auftritt in der katholischen Kirche ermöglicht haben und bei denen wir uns inzwischen (nach 15 Jahren) wie zu Hause fühlen.

Unseren Frauen der Harmonie für ihren unermüdlichen Einsatz

Dem Kulturkreis

Unseren Solisten:
Ute Hatzel
Jenny Roschmann von den Inseldeerns, die so wunder-schön Hallelujah gesungen hat.
Bodo Fischer
Norbert Friedrichs
Kiele Kielhorn
Detlef Rubeni
Claus Zapp
Jan-Henning Körner
Uwe Hansen

Und an alle, die ich bis hierher vergessen habe!

Heiko Fenske

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Kontakt

Claus Zapp
Ploot 8
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Tel. - 040-7434768
Mobil - 0173-9918855