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Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865

Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865 - Männerchor

Konzertbericht der Liedertafel Harmonie - Finkenwerder startet das Kulturjahr 2015 mit musikalischem Feuerwerk

Konzertbericht vom 17. Januar 2015

Gospel Train und Liedertafel Harmonie begeistern.
Peter Schuldt wird mit Finkenwerder Apfel geehrt.

Finkenwerder. Den 17. Januar werden viele der über 400 Gäste nicht vergessen, die der Einladung des Kulturkreises in die Aula der Stadtteilschule Finkenwerder zum Auftakt des Kulturjahres 2015 gefolgt sind.
Nach einer launigen Begrüßung durch den Vorsitzenden Adolf Fick bringt die Liedertafel Harmonie von 1865 den Saal in Stimmung.
Mit diesem Auftritt des Finkenwerder Männerchores weist der Kulturkreis auf das 150-jährige Jubiläum der Harmonie hin, das vom 28. bis 30. August auf der Elbinsel gefeiert wird.
Kein Wunder also, wenn das Publikum bei Sünn in de Seils, Zwischen Fluss und Auen und Damper foahrn begeistert mitsingt und sich vom vierstimmigen Klang der Liedertafel anstecken lässt.
Anschließend folgt Hinnik Kinau mit Erzählungen seines Vaters Rudolf Kinau.
Dann betreten die jungen Sängerinnen und Sänger von Gospel Train die Bühne.
Der in Deutschland und Europa bekannte Chor der Gesamtschule Harburg ist 1999 durch Peter Schuldt gegründet worden und feierte im November 2014 sein 15-jähriges Bestehen.
Jugendliche aus 30 Nationen begeistern ihre Zuhörer und lassen niemanden unberührt.
Mit ihrem frischen Swing und dem mit jugendlichem Charme vorgetragenen Gospels und Liedern erobern sie die Herzen ihrer Zuhörer europaweit in Konzertsälen und bei Veranstaltungen.
Doch dieser vom Finkenwerder Peter Schuldt geleitete Chor überzeugt nicht nur durch seine großartigen Solisten, die Klangfülle, die Freude am Singen und das breite Repertoire, sondern ist auch der beste Beweis für eine gelungene Integration junger Menschen unterschiedlichster Herkunft und Hautfarbe.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass Gospel Train am 18.12.2014 von Frank-Walter Steinmeier in das Berliner Außenministerium eingeladen wird, um den Internationalen Tag der Migranten zu eröffnen.
Vom Auftritt Gospel Trains hingerissen, beginnt Steinmeier seine international mit Spannung erwartete Ansprache: Bei dieser tollen Musik habe ich mich gefragt, ob wir wirklich Reden halten sollen, oder ob der Chor nicht lieber bis Weihnachten durchsingen sollte…
Vielen Dank für die schöne Musik! – Das sagen auch die Besucher des Kulturkreises, als sie zur Pause gehen.
Im zweiten Programmteil folgt dann ein musikalisches Highlight nach dem anderen.
Wieder beginnt die Harmonie und begrüßt mit Gut wieder hier zu sein, dem Jacobs Ladder folgt.
Dann kommt Finkenwerders Hymne, der Wasserturm und sofort überträgt sich der Schwung der Harmonie auf die Zuschauer, die walzerselig mitschunkeln und sich mit langem kräftigem Applaus lautstark bedanken.

Danach wird es in der Aula der Finkenwerder Schule still.
Spannung liegt in der Luft und die Frage, wen der Kulturkreis dieses Jahr mit dem Finkenwerder Apfel auszeichnet.
Als Peter Schuldt genannt wird, gibt es einen nicht enden wollenden Applaus und große Zustimmung.
Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe, anerkannte Autorität im Hamburger Musikwesen, Ehrenpräsident der Musikhochschule Hamburg und überzeugter Förderer von Peter Schuldt, kann man die Freude ansehen, mit der er in seiner Laudatio die Leistungen seines einstigen Schülers würdigt.
Er lobt nicht nur die Verdienste des Preisträgers für das musikalische Leben auf Finkenwerder, sondern spricht auch über den ansteckenden und mitreißenden Schwung, mit dem es Peter Schuldt gelingt, tausende von Hamburger Schülern für die Musik und den Chorgesang zu begeistern.
So steuert er als Modulleiter das bereits aus 52 Schulchören bestehende bundesweit beachtete Musikprojekt Young ClassX und arbeitet an der Schulbehörde als Projektleiter für den weiteren Ausbau der Chorlandschaft.
Bewegt bedankt sich der so ausgezeichnete Musikpädagoge und erfolgreiche Chorleiter und erinnert an seine Kindheit auf Finkenwerder, in der seine Musikbegeisterung von den Eltern nicht unbedingt geteilt wird.
Als Sohn einen Obstbauern und einer Mutter, die aus einen alten Fischerfamilie stammt, ist Musik für den Vater Tüdelkram.
Als der kleine Peter sich dennoch das Geld für seine erste Gitarre heimlich verdient hat und die Gitarre nach Übungen unter einem Baum liegen lässt, fährt der Vater mit dem Trecker drüber.
Ein Erlebnis, das den Sohn hart macht für sein großes Ziel.
Später lernt Peter Schuldt Industriekaufmann, bleibt der Musik jedoch immer treu, übt auf vielen Instrumenten, spielt in Bands und probt im Kühlhaus.
Er bringt sich nach Gehör Soli von Jimi Hendrix bei, arbeitet sich dann an die Musikhochschule vor, schafft mit kaum 20 Klavierstunden die Aufnahmeprüfung, singt im Hochschulchor und lernt, wie man Chöre leitet.
Sein Berufswunsch bleibt klar, er will Musiklehrer werden.
Anerkennung kommt von seinem Vater jedoch erst, als die Finkenwerder Liedertafel Harmonie von 1865 den langhaarigen 20-Jährigen aufnimmt und ihn als neuen Chorleiter akzeptiert.
Staunend erlebt er nun, wie sich die Finkenwerder Honoratioren von seinem Sohn anstecken lassen und aus dem heimatverbundenen Altherrenverein ein schwungvoller Chor wird, dessen modern gewordenes Repertoire neben Klassikern auch Popmusik, Gospel, Musicals, Schlager und Shantys enthält.
Es sind wohl diese Erfahrungen, die Peter Schuldt ganz eng an die Harmonie binden und ihn dazu befähigen, aus Liebe zu Finkenwerder die Liedertafel in ihr 150–jähriges Jubiläumsjahr zu führen und dabei alle Chorproben auf Platt abzuhalten.
Nach seiner Ehrung setzt sich Peter Schuldt wieder an das Keyboard und dann zündet Gospel Train ein stimmliches Feuerwerk, das die Gäste in der Aula von den Sitzen reißt und zu Beifallsstürmen zwingt.
Niemand kann sich der Wirkung der jungen Solisten und der großen musikalischen Qualität aller Chormitglieder entziehen, deren Lebensfreude und Leistungsbereitschaft mitreißt.
Gerade in diesen Tagen, in denen das Thema Integration europaweit diskutiert wird, erübrigt sich ein negatives Hinterfragen, wenn man die jungen Menschen von Gospel Train live erlebt.
Neben ihrer großen Musikalität sind sie gleichzeitig auch überzeugende Botschafter für ein gelungenes Miteinander und ein Beispiel zukunftsweisender Integration.
Dass dies an der Harburger Gesamtschule mit Gospel Train so gelingt, ist auch das Verdienst von Peter Schuldt, dem Preisträger des Finkenwerder Apfel 2015.

Für die meisten Auftaktbesucher in der Finkenwerder Stadtteilschule endet der Abend noch lange nicht mit dem gemeinsam gesungenen Kanon Dona nobis pacem.

HG

Tolle Bilder gibt es hier.

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